Amy MacDonald Dienstagabend im Admiralspalast in Berlin.

Im Admiral’s Palace zieht Amy MacDonald den Stecker. Unplugged, weil es mehr Platz für seine Schläge bietet. Und zeigt, wie gut sie ihre Songs schreibt.

Zwölf Jahre sind vergangen, seit MacDonald mit seinen Pop Folk Rock Songs das deutsche Radio eroberte.

„Berlin ist wahrscheinlich die coolste Stadt der Welt“, erklärt Amy, „das weiß jeder, außer den Menschen, die hier leben.“ Sie redete in dieser Nacht viel, es war nicht immer so. Zu Beginn ihrer Karriere spielte sie gerne Konzerte. Sie ist selbstbewusster geworden, eine „Frau der Welt“.

Für die Geschichten braucht es Zeit, aber auch musikalisch.

Zum Glück. Der Song „Don’t Tell Me That It’s Over“, der in der Tat sehr dringend ist, erhält eine völlig neue Farbgebung mit weichen Geigen und einem Klavier.

Es ist schade, dass Berlin die erste Stadt ist, in der nicht jeder aufgestanden ist. Auch die Öffentlichkeit altert.

Aber der Abend beweist vor allem, dass Amy MacDonald eine starke Songwriterin ist, deren Songs sehr gut geschrieben sind.

Back To Top